Geschichte

Die Riethüsli-Gugge gibt es offiziell seit 1989 – gegründet von ein paar unentwegten Fasnächtlern, die fanden, dass St. Gallen noch etwas mehr Lärm verträgt. Benannt nach dem Quartier oberhalb der Stadt, waren wir von Anfang an hoch gelegen.

 

Schon in den ersten Jahren wuchs die Gugge schnell auf rund 35 Mitglieder an und war aus der Fasnacht kaum mehr wegzudenken. Doch wie bei jeder guten Gugge-Geschichte kam auch bei uns eine Phase, in der es etwas ruhiger wurde – zumindest was die Mitgliederzahl anging. Kurz vor dem 10-jährigen Jubiläum standen wir plötzlich nur noch mit 14 Leuten da. Aufgeben? Kam nicht infrage.

 

Also wurde umgedacht, musikalisch aufgerüstet und einfach noch mehr Präsenz gezeigt. Mit aktuelleren Stücken und frischer Energie konnten wir uns rechtzeitig vor dem Untergang retten – und das ziemlich erfolgreich Heute sind wir aus der Fasnacht nicht mehr wegzudenken. 

Laut, schräg und mit ganz viel Herz.

 

Natürlich wurde auch gefeiert: In der Saison 2013/14 unser 25-jähriges Bestehen, 2018/19 dann die 30 Jahre – inklusive knallender Korken. Und 2025 durften wir bereits auf 35 Jahre Riethüsli-Gugge anstossen. Immer noch da, immer noch lärmig und garantiert noch lange nicht leise.

 

 

Wie sind wir heute drauf?

Können wir Noten lesen?

Ja, nur nicht alle gleichzeitig.

 

Wie viele sind wir eigentlich - wenn man alle mitzählt die wirklich aktiv sind?

36 Mitglieder - jeder einzelne ein Unikat, zusammen ein akustisches Erlebnis.

 

Was machen wir wenn der Tambi wild fuchtelt?

Ignorieren und selbstbewusst weiterspielen. 

 

Wie viele Proben braucht es für einen perfekten Auftritt?

Eine weniger als wir machen - fünf mehr als wir möchten,

Unsere Proben finden jeweils Mittwoch um 19:59 Uhr - 21:59 im Feuerwehrmuseum in St. Gallen statt.

 

Was passiert wenn jemand falsch spielt?

Gar nichts - das fällt bei uns eh nicht auf.

 

Warum kann bei unseren Auftritten eigentlich jeder mitsingen - sogar ohne Probe?

Weil wir Stimmungslieder spielen, die jeder kennt - und spätestens nach dem Refrain auch laut mitsingt.

 

Warum lieben wir Fasnacht?

Weil dort genau unser Musikstil gefragt ist: Schräg, laut und mit Herz